Viele Medikamente sind in den Tropen schon seit Jahren im Umlauf und die Mücken und Erreger dort sind inzwischen resistent gegen einige der Wirkstoffe.
Wenn Sie daher eine Reise in ein Malaria-gefährdetes Gebiet planen, lassen Sie sich im Vorfeld gut von Ihrem Arzt beraten. Dieser kann Ihnen genau sagen, welche Medikamente sich für welches Land eignen und auf welche Dinge Sie besonders achten müssen.
Welche Medikamente?
Chloroquin beispielsweise wirkt oft nicht mehr ausreichend gegen den Malaria-Erreger. Deshalb wird heute oft Doxyzyclin oder Atovaquon/Proguanil verschrieben. Die Medikamente haben die Handelsnamen Malarone oder Malanil.
Wenn Sie in ein Gebiet mit nur einem geringen Malaria-Risiko fahren, reicht es, wenn Sie die Malaria-Medikation für den Notfall im Reisegepäck haben. Sollten Sie allerdings in Gebiete mit vielen Mücken reisen, beginnen Sie die Behandlung am besten schon vor Antritt Ihrer Reise.
Was für Möglichkeiten gibt es?
Finden Sie im Vorfeld heraus, wie hoch die Malaria-Belastung in Ihrem Reisegebiet ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber und informieren Sie sich, welche Medikamente für Sie in Frage kommen.
Vergewissern Sie sich bei Ihrem Arzt, dass Ihr Medikament Ihnen den gewüschten Schutz bringt.
